Es mangelte nicht an brillanten Rednern auf dieser Feier: von Herrn Arno Bernhard, leitendem Schulamtsdirektor am staatlichen Schulamt Gießen über den Landrat des Kreises Bergstraße, Herrn Matthias Wilkes, bis hin zu Weggefährten und Freunden aus seiner über dreißigjährigen Dienstzeit an der Abendschule Heppenheim. Entsprechend der Vita des Geehrten waren auch die Reden gespickt mit Witz und Scharfsinn, mit warmherzigem Respekt und großer Achtung vor dem Lebenswerk Herrn Müllers. Und trotz eines zweistündigen Feuerwerks an rhetorischer Brillanz sollte es dem scheidenden Schulleiter zum Schluss noch gelingen, allen Vorrednern mit seiner Abschiedsrede die Show zu stehlen. Den Wortlaut der äußerst lesenswerten Rede finden Sie unter: Abschiedsrede von Winfried Müller
Glückwünsche von Herrn Bernhard und eine improvisierte Ehrenurkunde
Schon kurz nach dem Referendariat wurde die berufliche Laufbahn Winfried Müllers mit dem neu gegründeten Abendgymnasium eng verknüpft. Dass er wie kein anderer die Schule verkörperte, ja dass sie zeitweise ihr Überleben seiner organisatorischen Geschicklichkeit verdankte, wurde mehrfach herausgestellt. Dass er bei all dem ein herausragender Lehrer blieb, wurde insbesondere von seinem Freund und Stellvertreter Klemens Schmitt betont. Hohe Kompetenz und Urteilsvermögen bei einem sprühenden Temperament und ansteckendem britischen Humor, bereichert von einem endlosen Schatz von Zitaten und Anekdoten, einer umfangreichen Belesenheit, all dies machte Winfried Müller zu einem "pädagogischen Wunderwerk", wie es einmal in einer Abiturzeitung hieß. Die vollständige Rede von Klemens Schmitt finden Sie hier.
Landrat Matthias Wilkes und Stadträtin Maria Müller-Holtz
Mit trockenem Humor: Werner Reith, Schulleiter des Abendgymnasiums Darmstadt (rechts) und sein Publikum
Der beste Redner kam zum Schluss
Winfried Müller ließ es sich nicht nehmen, zum Abschluss der Rednerliste selbst sein ganzes Können als scharfsinniger, engagierter Beobachter und brillianter Alleinunterhalter unter Beweis zu stellen. Neben zahlreichen humorvoll unterlegten Anekdoten unterstrich er noch einmal sein bildungspolitisches Credo: Im Mittelpunkt der Schule müsse ein guter Unterricht stehen. Unter Abschiedsrede von Winfried Müller finden Sie den Wortlaut der Rede.
Eine Fotomontage im Stile von Andy Warhol war das Geschenk der Studierendenvertreter Kathrin Einberger und Christian Wihler. Das Bild bringt es auf den Punkt: Lebendig, vielseitig und facettenreich wirkte Winfried Müller auf die Studierenden.
Wir wünschen Herrn Müller alles Gute und bedanken uns für die bereichernde und produktive Zusammenarbeit!

